18.03.2010|Karlsruhe

Jochen Baur, Rino Bau: „Der Landespreis hat gut getan“

28 Jahre jung war Maurermeister Jürgen Baur, als er 1997 sein Unternehmen gründete. Er wollte seine eigenen Vorstellungen verwirklichen und wertete Abbruch, Recycling und Gefahrstoffsanierung als Marktlücke mit Zukunftsperspektive. Den Firmennamen „Rino“ - als Abkürzung für Rhinozeros - wählte er als Synonym für die Kraft der Maschinen sowie Leistung und Unbeirrbarkeit. 2004 - im verflixten 7. Unternehmensjahr, das erfolgreich verlief - bewarb er sich um den Landespreis für junge Unternehmen und erreichte den 3. Platz.

„Der Preis hat gut getan“, sagt Jochen Baur heute im Rückblick. „Als Unternehmer wird man ja nie gelobt - Feedback gibt es nur, wenn etwas schief geht. Und deshalb war es schön, auch mal zu hören, dass man es gut macht, und für seine Arbeit Anerkennung zu bekommen.“

Dass er es gut macht, dafür gibt es allerdings viele Indizien. Sein Unternehmen ist heute doppelt so groß wie damals. Die Ziele, die er 2004 hatte, sind inzwischen alle erfüllt - wenn auch nicht 1:1. Aus der anvisierten stationären Bauschuttrecyclinganlage ist eine mobile geworden. Denn Rino Bau hat sein Tätigkeitsfeld, wie geplant, auf ganz Süddeutschland ausgedehnt - und was nützt da eine immobile Anlage, die im Fall der Fälle nicht da steht, wo sie gebraucht wird. „Man muss als Unternehmer eben flexibel sein und seine Ziele gegebenenfalls anpassen.“

Würde er sich wieder um den Landespreis bewerben? „Auf jeden Fall“, ist sich Jochen Baur sicher. Er hilft zwar nicht bei öffentlichen Ausschreibungen - da geht es um die Kosten. Das Landespreis-Zertifikat legt Jochen Baur allerdings trotzdem immer bei. „Es vermittelt Seriosität. Und deshalb ist der Landespreis besonders bei Verhandlungen mit Banken ein gutes Argument.“

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  • Presseinformation: Jochen Baur, Rino Bau: „Der Landespreis hat gut getan!”

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